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Wettbewerbe

Wettbewerb Campus Klinik, Arlesheim

Bauherrschaft: Klinik Arlesheim AG
Verfahren: Wettbewerb
Programm: Anthroposophischer Gesundheitsbau
Rang: 4. Preis

Projektinfos

Trotz eng gefasster städtebaulicher Rahmenbedingungen lotet der neue Baukörper der Klinik Arlesheim den Spielraum aus, reagiert mit der Verteilung der Baumasse, seiner Ausdrehung und Abtreppung auf die umliegenden Bauten und schafft mit der sich öffnenden Gebäudeform zum Pfeffingerhof und Stollenrain eine einladende, attraktive Adressierung.

Die Geste einer schützenden Hand, die umhüllt und Halt bietet ohne einzuengen, steht symbolisch für die Grossform der neuen Klinik Arlesheim. Dieses Umhüllende bestimmt auch die Logik des Gebäudeinnern, sodass sich die umlaufende modulare Zellenstruktur wie bei einer Spirale mal annähernder, mal entfernter um den sich nach oben öffnenden Innenhof legt. Eine einfache, flexible Struktur und helle, lichtdurchflutete Raumabfolgen immer mit Bezug zum Aussenraum zeichnen die Klinik aus und verleihen ihr eine eigene, aufrichtende Identität. Ausgehend von den vier Ebenen der anthroposophischen Medizin wurde die plastische Gebäudeform und rhythmisierte Fassadensprache entwickelt.

Die Materialwahl von Beton und Holz vereint eine gewünschte Solidität mit einer wohltuenden Wärme und Wohnlichkeit. Mit der horizontalen Gliederung und Rhythmisierung reagiert der Baukörper wie ein Organismus auf unterschiedliche Anforderungen und Rahmenbedingungen. Die umlaufenden Balkonnischen der beiden Obergeschosse verleihen dem Baukörper eine starke Ausdruckskraft und den Räumen einen privaten Freiraum mit Ausblick und Bezug in den Garten und die Parklandschaft. Das Eingangsgeschoss wird über eine strukturelle Verglasung mit weiteren und engeren Abständen rhythmisiert, lässt eine hohe Flexibilität von unterschiedlichen Nutzungseinheiten zu und öffnet und orientiert die Räume ins Grüne. Das Gartengeschoss folgt wieder der Rhythmisierung der Obergeschosse, nimmt jedoch mit der Materialisierung in haptischem Beton die Typologie der vorhandenen Sockel- und Gartenmauern auf und verankert sich in die Geländetopographie. Die differenzierte Gestaltung und trotzdem verbindende Formensprache verleiht der Klinik eine Eigenständigkeit, Lebendigkeit und starke Ausstrahlung.