Kontakt

Flubacher Nyfeler Partner Architekten AG
Birsigstrasse 122
4054 Basel
T +41 (0)61 225 26 26
F +41 (0)61 225 26 27
fnp@fnp-architekten.ch

NEWSLETTER

Wenn Sie über unsere Projekte auf dem Laufenden bleiben möchten, können Sie sich hier in unseren NEWSLETTER eintragen.

TEILEN
TOP

Wettbewerbe

Studienauftrag WG an der Birs, Basel

Projektinfos

Studienauftrag ‘WG an der Birs’

Die urbane Idee basiert auf einem Weiterbauen in kleinen Schritten sowie der Grundhaltung, einer sanften, sozialen, ökologischen und ökonomischen Integration der Bauwerke in die Umgebung. Sowohl die Ersatzbauten wie die zu erhaltenden Hofzeilen sollen kostengünstigen Wohnraum bieten und in bewusst grösseren Zeiträumen Stück für Stück erneuert werden. Ziel ist es die Bestandsbauten solange wie möglich zu erhalten und in Abwägung von Kosten und Nutzen sensibel zu sanieren, zu erweitern und zu ersetzen.
Der Kontext der Wohngenossenschaft ‘WG an der Birs’ setzt sich durch unterschiedlichste Bebauungstypologien und städtische Räume zusammen. Die Birs- und Lehenmattstrasse rahmen die Wohngenossenschaft ein und stehen als stark belastete Verkehrsräume im Kontrast zum ruhigen, grünen Innenhof. Die Erneuerung und der Teilersatz der Wohngenossenschaft beziehen sich auf die Qualitäten des gebauten Ortes sowie der natürlichen Umgebung der Birs.
Die Aufzonung der Zone 4 auf Zone 6 generiert neue städtebauliche Massstäbe. Damit sich die zwei Ersatzbauten in ihrer Erscheinung in die Bestandsstrukturen verweben, werden die Volumen differenziert ausformuliert. Erker nehmen die Höhen der Zone 4 und 5 auf, schaffen Bezüge zu Trauf- und Firstkanten und erzeugen lebendige Fassaden mit einer Tiefenwirkung. Die Überhöhung und Auszeichnung der Eingänge wirken adressbildend. Die Wohnungen sind zwei- und dreiseitig orientiert, als Zweispänner organisiert, optimal belichtet und eröffnen spannende Ausblicke auf die Stadt, die Birs oder den hofartigen Grünraum. Der Wohnungsmix der gesamten Siedlung besteht aus 2 – 5 Zimmer Wohnungen. Die Fassaden sprechen strassenseitig eine urbane Sprache und öffnen sich innen mit Loggien zu den ruhigeren Bereichen.
Die zu erhaltenden Hofzeilen werden mit wenigen aber gezielten Eingriffen in die Bausubstanz aufgewertet. Die vorgestellten, grosszügigen privaten Aussenräume erweitern die Wohnbereiche und schaffen mit der barrierefreien Erschliessung eine neue Gültigkeit der Häuser für die nächsten Jahrzehnte.