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Neubau Hauptsitz EGK Gesundheitskasse, Laufen

Bauherrschaft: EGK Gesundheitskasse, Laufen
Verfahren: Studienauftrag, 1.Preis
Programm: Bürobau
Planung und Realisierung: Januar 2019 bis voraussichtlich Juni 2021

 

 

 

 

Projektinfos

Die bis anhin auf vier Standorte in Laufen verteilte Verwaltung der EGK wird ab Sommer 2021 in einem Neubau vereint sein. Das mehrgeschossige Gebäude steht an der Naustrasse zwischen Bahnhof und rechtem Birsufer.

Ein Rücksprung im Erdgeschoss des rechteckigen Volumens markiert den Zugang. Umlaufende Vordächer fassen die geschlossenen Brüstungen und gliedern die Fassade. Das Dachgeschoss springt verschiedentlich zurück.

Zwei nach Westen und Osten versetzte Kerne bilden das statische und organisatorische Rückgrat. Im südlichen Kern führt eine geschwungene Treppe nach oben. Dabei öffnet sie sich in jedem Geschoss einem zentralen Ort der Begegnung.
Ein umlaufender Gang erschliesst die entlang der Fassade angeordneten unterschiedlich grossen Büros. Überhohe Bereiche schaffen räumliche Verbindungen zwischen den Obergeschossen. Das Dachgeschoss löst sich zu Gunsten von unterschiedlich breiten Aussenräumen auf. Bewusst abseits sticht die Einfahrt der Tiefgarage als Findling aus dem Boden.

Die Oberflächen der Kerne aus grobem Lehmdickputz stehen in Kontrast zum Parkett in den Gängen, dem textilen Bodenbelag und dem Lehmfeinputz der Wände in den Büros.
Über die grossen Fenster fällt Licht in die Räume und via Glaswände mit aufgedruckten Abbildungen aufwändig gescannter Heilkräuter weiter in den Gang.
Verschiedene Raumhöhen definieren die unterschiedlichen Bereiche. Auf die etwas niedrigere, mit feinen Holzlamellen verkleidete Decke des Ganges, folgt eine Sichtbalkendecke in den Büros. Zwischen den Balken findet die Haustechnik sichtbar und gut zugänglich in Form von Heiz- und Kühldecken Platz. Die nötige Energie stammt aus vorhandenen Quellen. Über einen Förderbrunnen wird dem Grundwasser mittels einer Wärmepumpe Energie entzogen, welche die Decken speist. Eine Photovoltaikanlage liefert den notwendigen Strom.

Von den Stehfalzprofilen der Vordächer über die Platteneinteilung der Loggia bis zu den Bügen der Pergola – die verschiedenen Bauteile verschränken sich mit der Genauigkeit eines Schreinermöbels. Die Art und Weise der Holzkonstruktionen gründen auf dem reichen Schatz lokaler Zimmermannstraditionen.

Das Bürogebäude versteht sich als Haus für Menschen; ein Geschenk an die Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden. Der öffentliche Platz inmitten von Kräutern lädt die Öffentlichkeit zum Verweilen ein.